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Gastbeitrag von Anastasia Lévy

La question est posée, 10, 20, 30 fois par jour. Partout, tout le temps. Ici, en Israël, c’est le pré-requis à n’importe quelle relation : personnelle, commerciale. Ici, en Israël, où vivent Israéliens et Palestiniens, où se côtoient Juifs, Musulmans et Chrétiens, les touristes occidentaux se définissent aussi par leur nationalité.

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Kind in Hebron

Eine Woche haben wir im Westjordanland verbracht, waren bei palästinensischen Familien, haben mit ihnen gegessen und diskutiert. Von Jerusalem aus ging es dann für einen Abend auf die andere Seite: Bet El, eine jüdische Siedlung im Westjordanland, östlich von Ramallah. Übersetzt bedeutet der Name Haus Gottes. 5000 Siedler leben dort, beschützt von israelischen Soldaten. Da wir mit einem der Siedler in den Ort fahren, haben wir kein Problem das Eingangstor zu passieren, unser Gastgeber winkt dem Wächter lässig zu, wir sind drin. Ein Palästinenser kommt hier nicht rein, außer er kann nachweisen, dass er in der Siedlung arbeitet. Weiterlesen »

Es ist ein schmaler Gang, schön hintereinander schiebt man sich an den Gitterstäben vorbei, zwängt sich durch eine Drehtür. Die erste von insgesamt vier. Die Halle ähnelt ein wenig einem Terminal am Flughafen. Einem provisorischen Terminal. Von einer Übergangssituation kann hier allerdings nicht die Rede sein. Checkpoints wie diese sind im Westjordanland zum festen Bestandteil des alltäglichen Lebens geworden. Weiterlesen »

Zwischenfall

Israelische Soldaten haben bei der israelischen Siedlung Barkan im Westjordanland einen Palästinenser erschossen, der sich der Siedlung näherte. Weitere Infos unter dem Link zu Spiegel Online.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,707870,00.html

Die Siedlung Barkan ist circa 20km von Awarta entfernt, dem Dorf von Netham und Saleem, wo wir eine Nacht während des Abraham Path verbracht haben.

Eine Meldung, die ich vor Kurzem noch höchstens zur Kenntnis genommen hätte, geht mir nun so nahe; die Geschichten, die Saleem auf der Dachterrasse erzählt hat, sind mit einem Mal noch realer.

Der Tempelberg mit dem Felsendom. Der Zutritt zur Moschee ist nur Moslems erlaubt. Die Kuppel ist mit 80 Kilogramm Gold beschichtet.

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Eine Begegnung

In Jerusalem, wir sind auf dem Weg zur Knesset, ein bisschen zu spät dran für unsere Führung die um 12 Uhr beginnen soll und verirrt in den kleinen Gassen der Stadt.

Eine alte Frau sitzt mit ihrem Ehemann auf einer Bank, sie fragt auf Englisch ob wir Hilfe brauchen. Als wir bejahen will sie wissen woher wir kommen. Und dann zeigt sie uns auf dem Stadtplan wo wir sind und zwei Wege zur Knesset: den schönsten und den schnellsten. Wir bedanken uns und wollen gerade aufbrechen, da sagt sie: „I could speak to you in German, but I won’t. I survived the Holocaust.“

Sie macht eine kurze Pause. „But you are too young, you didn’t do anything. I’m glad you’re here.“

Stiller Protest

Er zeigt dem Betrachter seinen Rücken. Die Hände ineinander verschränkt, mit verschlissenen Hosen und barfuß schweigt er an den Mauern palästinensischer Dörfer und Städte. Und auch außerhalb der palästinensichen Gebiete. Handalah heißt der Junge. Er ist zehm Jahre alt und wird das auch wie es scheint noch für eine Weile bleiben.

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